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Gemüsenudeln (Zoodles) selber machen

Wenn du dir öfters Rezepte aus dem Internet suchst, bist du sicher auch schon auf den Trend der Zucchininudeln, auch "Zoodles" genannt, gestoßen. Sie enthalten viel weniger Kalorien, kein Gluten, sind vegan und sind im vergleich zur klassichen Pasta Low Carb. Das könnte für dich vielleicht nicht relevant sein denkst du, aber selbst wenn du Pasta so sehr liebst wie ich, solltest du diese Variante mal ausprobieren. Vielleicht bist du dann genauso überrascht wie ich, wie lecker diese Zoodles schmecken - in meinen Kochkursen sind sie seit Anbeginn jedenfalls der Hit und auch meine Familie liebt sie. Als Teil einer cleanan Ernährung sind sie einfach nicht mehr wegzudenken.

Gemüsenudeln (Zoodles) selber machen

WAS SIND ZOODLES?

Zoodles sind nichts anderes als Gemüse, dass in die Form von Nudeln gebracht wird. Ihren Ursprung haben sie ganz klar aus der "Low Carb" Ernährung - mit dem Ziel die Kohlenhydratmenge zu reduzieren und dadurch leichter abzunehmen. Aber glaubt mir, ich lebe nicht low carb und hab mich trotzdem in diese Form der Nudeln verliebt. Auch wenn du noch skeptisch bist, weil du (klassiche) Pasta über alles liebst, solltest du den Zoodles eine Chance geben.

Namensgebend ist die Zucchini (Zucchini + Nudel = Zoodle) und sie wird sicher auch am häuftigsten dafür verwendet. Aber auch andere Gemüsesorten lassen sich toll zu Nudeln verarbeiten. Probiere doch auch Karotten, Süßkartoffeln, Gurken, Pastinaken oder Kohlrabi aus.

WIE STELLE ICH ZOODLES GANZ EINFACH HER?

Ein klassisches Küchengerät in der Clean Eating Ernährung ist ein Spiralschneider. Der ist dazu gemacht, um Zoodles herzustellen. Es gibt sowohl die elektrische Variante als auch händische Spiralschneider. Schau dich einfach mal um, welcher dir zusagt. Es gibt Geräte in den unterschiedlichsten Preisklassen. Ich besitze sowohl einen händischen, mit dem man das Gemüse einfach durchdreht - der kostet gerade mal 8 Euro. Mein elektrischer Spiralschneider kostet um die 50 Euro und ist vorallem bei größeren Mengen vorteilhaft.

Ich verstehe allerdings, wenn du dir für den ersten Versuch kein neues Küchengerät anschaffen möchtest. Du kannst Zoodles auch ganz einfach mit einem Sparschäler herstellen - ich bin mir sicher, so etwas besitzt du bereits. Dazu schneidest du einfach dünne Streifen von der Zucchini ab. Je nachdem schafft man es auch schmalere Streifen abzuschneiden. Sind sie etwas breiter, macht das gar nichts. 

Die 3 gängigsten Varianten sind somit:

  • elektrischer Spiralschneider
  • händischer Spiralschneider
  • Sparschäler

WIE BEREITE ICH ZOODLES ZU? - DIE WICHTIGSTEN TIPPS

Der wichtigste Teil ist die Zubereitung. Da kann viel schief gehen, finde ich und dann schmeckt's nicht. Und schließlich möchte ich dich ja überzeugen, dass es schmeckt 😊.

Viele Rezepte im Internet erklären dir, du sollst die Zucchininudeln kurz in kochendem Wasser ziehen lassen. Aber ich bitte dich eindringlichst - mach das nicht! Zucchinis bestehen fast nur aus Wasser, wenn du sie nun noch in Wasser gibst, werden die Zoodles lasch und das viele Wasser hast du dann außerdem auf deinem Teller.

Wenn du die Zoodles erhitzen möchtest (man könnte sie auch kalt für Salat verwenden, oder generell kalt essen), dann erhitze etwas Olivenöl in einer Pfanne. Gib eine gepresste Knoblauchzehe dazu (schmeckt dadurch noch würziger) und gib dann die Zucchininudeln drauf. Lass sie kurz in Olivenöl anrösten und entscheide selbst wie "weich" du sie haben möchtest. Vergiss nie, dass man Zucchinis ja auch roh essen könnte. Ich kann dir nur sagen, das schmeckt so lecker. Zum Schluss etwas salzen und dann mit der Sauce deiner Wahl anrichten.

Solltest du die Nudlen mit einem Spiralschneider herstellen, dann empfehle ich, die Nudeln in der Pfanne zumindest 1x in der Länge durchzuschneiden. Es wird sonst schwierig mit dem Portionieren - weil du einfach richtig lange Nudeln hast.

Du hast Lust bekommen gesunde, cleane, leckere Zoodles auszuprobieren? Dann hüpf gleich rüber zu meinem Rezept: Zoodles mit Zitronen-Frischkäsesauce und gebratenem Lachs 

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