Hauptspeisen

Spinatpasta in cremiger Sauce mit Lachsforelle

Spinatpasta in cremiger Sauce mit Lachsforelle

Pasta Gerichte stehen bie uns in der Familie ganz oben auf der Liste der Lieblingsspeisen. Anstelle von Fertigsaucen aus dem Supermarkt probiere ich immer wieder andere selbstgemachte Saucen mit Gemüse und anderen leckeren, vollwertigen Zutaten aus. Heute habe ich eine saisonale Variante mit Blattspinat für dich. Die herrlich cremige Frischkäsesauce wird auch dich überzeugen, ich bin mir sicher. Und weil eine extra Portion Eiweiß auch bei Pasta Gerichten nicht fehlen sollte, ergänzen wir das Rezept mit einer leckeren Bio Lachsforelle.

So einfach, lecker und unkompliziert kann gesund essen sein.

MEHR BALLASTSTOFFE IN VOLLKORNNUDELN

Du bist wahrscheinlich noch Fan von klassichen, weißen Nudeln. Ich würde dir aber wirklich empfehlen, auf die Vollkornvariante umzusteigen.
Schon vor vielen, vielen Jahren habe auch ich diesen Schritt gemacht und niemand hat sich je beschwert in meiner Familie. Das ist vielleicht auch deshalb, weil ich auf die Variante mit Vollkorn-Hartweizengrieß umgestiegen bin und nicht direkt auf die dunkelbraunen Dinkelnudeln. Dinkelnudeln sind wirklich nochmal ein Kapitel für sich. 🤣

Der Vorteil von Vollkornnudeln ist ganz klar, dass sie mehr Ballaststoffe enthalten, und daher länger satt halten. Ich brauche dadurch nur die halbe Portion im Vergleich zu den weißen Nudeln und bin davon Satt. Dadurch spare ich unnötige Kohlenhydrate und Kalorien ein. Klassiche weiße Nudeln enthalten ca. 3 g Ballaststoffe je 100g - die Vollkorn Variante durchschnittlich 8g. Deine Verdauung wird dir außerdem dankbar darfür sein. Du siehst also, dass eine kleine Veränderung bereits große Auswirkung auf deine Gesundheit haben kann!

Für einen leichteren Umstieg kannst du ja zu Beginn beide Sorten (weiß und Vollkorn) mischen - wie wäre das?

Ohne Werbung zu machen, empfehle ich dir einmal die Integrale Nudeln von Barilla auszuprobieren oder die Dinkel-Vollkornnudeln von Recheis.

WIE GESUND IST FISCH

Lachs ist einer meiner Lieblingsfische. Leider ist durch Umweltverschmutzug und Überfischung kaum noch Wildlachs in den Meeren vorhanden und muss daher in großen Mengen in Aquakulturen gezüchtet werden. Dass die Bedingungen dort nicht optimal sind, um einen  gesunden, hochwertigen Fisch zu bekommen, liest man auch immer wieder in den Medien.

In diesen Aquakulturen stehen minderwertiges Fischfutter und Medikamente gegen verschiedenste Krankheiten auf der Tagesordnung. Wenn du wirklich sicher gehen möchtest, solltest du im allerbesten Fall zu zertifizierten Alaska Wildlachs greifen. Aber was soll ich sagen, den gibt es nun auch nicht gerade um die Ecke. So einen Fisch um die halbe Welt zu schippern ist nicht in unserem Sinne. Eine gute Alternative sind auch Bio zertifizierte Lachse aus europäischen Aquakulturen. Das Bio Siegel regelt hier die Fütterung, die Behandlung mit Antibiotika und auch die Reinheit des Wassers in dem die Fische schwimmen.

Wenn du mehr Fisch in deinen Speiseplan einbauen möchtest, was ich dir unbedingt empfehle, dann greife aber auf jeden Fall auch öfters zu heimischen Fischsorten. Dazu zählen die Lachsforelle, die Forelle, der Bachsaibling oder der Karpfen.

Fisch ist nämlich von seiner Nährstoffzusammensetzung (wenn richtig aufgezogen) einfach super! Er enthält die wichtigen Omega 3 Fettsäuren, die in dieser, besonders gesunden Form, wirklich nur im Fisch vorkommen, und in keinem anderen Lebensmittel.

Für einen besseren Überblick, welche Fische überfischt sind, und welche du noch mit gutem Gewissen kaufen kannst, empfehle ich dir den Fischratgeber auf der Seite von WMF. Da bekommst du den Überbick, welche Fische du mit gutem Gewissen kaufen kannst, und welche nicht.

UNTERSCHIED ZWISCHEN LACHS UND LACHSFORELLE

Was ist denn nun der Unterschied zwischen Lachs und Lachsforelle?

Eines mal vorweg - die Lachsforelle ist keine Kreuzung aus Lachs und Forelle. Es ist eine Forellenart, die durch die Art der Fütterung rosafärbiges Fleisch bekommt, und daher dem Lachs ähnelt. Die Lachsforelle nimmt mit der Nahrung einen besonderen Stoff, nämlich Astaxanthin mit auf. Dieser Stoff ist rot und kommt in der Natur in Krebstieren vor. Es handelt sich bei der Lachsforelle daher um ein Forelle mit rosafärbigem Fleisch.

Die Lachsforelle ist dabei etwas magerer als der Lachs und trotzdem super lecker. Wir essen sehr oft Lachsforelle, weil ich mir da sicher bin, wo er herkommt. Im Unterschied zum Lachs ist sie regional in Österreich verfügbar und du kannst sie somit mit gutem Gewissen zubereiten.

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Schwierigkeit
VORBEREITUNG
15 Min
ZUBEREITUNG
10 Min
PORTIONEN
4
ZEITAUFWAND
25 Min

Zutaten

  • 400 g Vollkornpasta
  • 250 g Blattspinat
  • 2 BIO Lachsforellenfilets 
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Gemüsebrühenpaste
  • ca. 100 - 150 ml Wasser
  • 2- 3 EL Frischkäse
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

SO GELINGT'S

  1. Die Forellenfilets waschen.
  2. Ich entferne die großen Gräten immer schon vor dem Braten mit einer Fischgrätenpinzette. Anschließend salze ich die Filets auf beiden Seiten.
  3. Die Nudeln laut Packungsanleitung kochen und abseihen.
  4. Den Spinat waschen und die groben Stängel entfernen.
  5. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
  6. Die Fischfilets in 1 EL Olivenöl in der Pfanne beidseitig anbraten. Wenn du die Haut einfach entfernen möchtest, dann brate das Filet an der Hautseite kurz an, dann lässt sich die Haut ganz einfach im ganzen abziehen. 
  7. Die Fischflets grob in kleinere Stücke zerteilen aus der Pfanne auf einen Teller geben.
  8. In der selben Pfanne den Zwielbe und den Knoblauch mit 1 EL Olivenöl anschwitzen. 
  9. Die Gemüsebrühenpaste dazugeben und kurz durchrösten.
  10. Nun mit Wasser aufgießen und den Spinat dazugeben.
  11. Köcheln bis der Spinat in sich zusammenfällt und mit Salz und Pfeffer würzen. 
  12. Den Frischkäse untermischen und etwas einkochen lassen, bis die Sauce sämig ist.
  13. Die Sauce mit etwas Zitronensaft abschmecken.
  14. Kurz vor dem Servieren die gekochten Nudeln in die Sauce geben und die Fischfilets vorsichtig unterrühren.
  15. Bei Bedarf nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

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