Süsses und Desserts

Creme Brûlée mit Zuckeralternative

Creme Brûlée mit Zuckeralternative

Creme Brulee ist mein absolutes Lieblingsdessert. Endlich habe ich für zu Hause ein einfaches Rezept, in dem ich selbst bestimmen kann welchen Zucker und vorallem wieviel ich davon hineingebe.

Voriges Jahr hab ich mir endlich einen Bunsenbrenner zugelegt und dieses herrliche Dessert zum erstem Mal selbst probiert. Es war wirklch einfacher als gedacht und das mit Gelinggarantie! Wenn du also noch auf der Suche nach einem Weihnachts- oder Silvesterdessert bist, das gut vorzubereiten ist, dann kann ich dir diese Creme nur empfehlen.

Ich verwende für meine Creme Brulee Puderzuckererythrit. Der löst sich super auf und hat fast keine Kalorien. Wenn wir für die Menge an Süße im Rezept klassichem Haushaltzucker verwenden würden, dann wären das bereits 300 kcal und ganz viele unnötige Kohlenhydrate. Verwenden wir allerdings 75 g Eryhtrit, dann sind das gerade mal 15!!! kcal - ein Traum oder!!

Experimentiert mit der Menge, weil meinem Mann waren die 75 g sogar zu süß - und der ist eigentlich ein Süßschnabel. Meinen Kids ist natürlich nicht aufgefallen, was ich da reingegeben hab und sie haben die Creme mit Genuss geschlemmt. 

KOKOSBLÜTENZUCKER ZUM KARAMELISIEREN

Die Zuckerschicht auf der Creme bildet bei mir Kokosblütenzucker. Der schmeckt herrlich karamellig und lässt sich mit dem Bunsenbrenner auch karamellisieren. Damit er schneller flüssig wird hab ich den doch recht groben Kokosblütenzucker vorher im Mulitzerkleinerer zu Puderzucker gemahlen und die restlichen goben Stücke ausgesiebt. Das klappt recht gut. Du musst nur aufpassen, der Kokosblütenzucker wird schnell zu dunkel, bzw. kann sogar verbrennen. Ich habe den Bunsenbrenner wirklich auf kleineste Stufe gestellt und so verwendet.

Die Zuckerschicht wird auch nicht ganz so knackig, wie mit herkömmlichen Zucker - das stört mich aber nicht 😉

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Schwierigkeit
VORBEREITUNG
10 Min
ZUBEREITUNG
60 Min
PORTIONEN
4
ZEITAUFWAND
1 h 10 Min

Zutaten

  • 450 ml Schlag
  • 150 ml Milch
  • 75 g Erythrit 
  • 1 gestrichener TL Vanillepulver
  • 5 Eigelbe
  • 4 - 5 EL Kokosblütenzucker

Küchenutensilien

  • Schneebesen
  • Dessertschälchen
  • Auflaufform
  • Bunsenbrenner

SO GELINGT'S

  1. Den Schlag und die Milch mit dem Eryhtrit in einem Kochtopf leicht erhitzen und das Vanillepulver einrühren.
  2. Die Eidotter vom Eiklar trenne und langsam mit dem Schneebesen in die (nicht kochende) Flüssigkeit einrühren.
  3. Den Backofen auf 130°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  4. Die Dessertschälchen in eine Auflaufform stellen und die Form bis zur Halben Höhe der Schälchen mit Wasser befüllen.
  5. Nun die Masse auf die 4 Schälchen aufteilen und im Backofen ca. 60 Minuten stocken lassen.
  6. Sollte die Creme nach 60 Minuten noch nicht fest sein, weitere 10 Minuten im Backofen lassen. 
  7. Die Creme anschließend im Kühlschrank für ein paar Stunden durchziehen lassen oder am besten über Nacht.
  8. Vor dem Servieren die Kokosblütenzucker auf der Creme verteilen und mit dem Bunsenbrenner leicht flambieren.
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Verena's Tipps

Die Dauer im Backofen kann durch den Ofen, die Größe der Eier oder andere Ursachen variieren. Die Creme sollte aber auf jeden Fall fest werden.

Du kannst anstelle von Zimt auch Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz einrühren.

Durch den Kokosblütenzucker wird die Zuckerschicht nicht so hart, wie es mit herkömlichem Haushaltszucker passiert. Dafür schmeckt es aber schön karamellig.

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